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16Dez/18

Weihnachtsgrüße aus Serlo

Liebe Freunde, Familienmitglieder und Sponsoren,

Weihnachten ist ja das Fest, an welchem wir mit unseren Familien, Freunden oder Menschen, die uns am Herzen liegen, zusammen verbringen möchten. In “unserem” Falle geht das räumliche Zusammensein wegen der verschiedenen Aufenthaltsorte leider nicht. Wir möchten daher den Vorschlag machen, dass wir jetzt in dieser Zeit besonders oft an uns denken und unsere guten Gedanken an jeden Einzelnen der Serlofamilie schicken, dann ist keiner allein und unsere Energien begleiten jeden von uns.

Damit das aber leichter fällt, möchte ich Euch diesmal keine Bilder von Bau- und Aufräumarbeiten schicken, sondern von den Menschen, welchen SIE, als Familienmitglieder, Freunde und Sponsoren durch Ihre Großzügigkeit geholfen haben und wenn möglich auch weiterhin unterstützen werden.

Wir haben ja das Ziel den Erhalt der Sherpakultur und die Unterstützung durch Schulbesuch unserer jungen Menschen zu gewährleisten. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, dass die Schulkinder, die bei jedem Wetter mit ihren Büchern in der Hand teilweise im Schnee und Regen zur Schule gehen, wasserdichte Rucksäcke erhalten. Für den Winter müssen Schuhe und warme Kleidung und Mönchsroben gekauft werden. Auch Nahrungsmittel sollen für den Winter auf Vorrat gekauft werden. BITTE helfen Sie uns auch weiterhin bei der Bewältigung dieser Aufgaben, die  nicht nur dem Kloster ( z. Zt. 130 Bewohner) sondern jedem einzelnen Sherpa im Solu Khumbu zugute kommt.

Yangsi ist die Wiedergeburt eines hohen Lamas

Wir wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr und lasst uns nicht vergessen wir sitzen in Gedanken an Weihnachten alle zusammen am großen Tisch des Universums und keiner ist allein.

Tashi Delek  und ( Shug Ten Sha= verweile in Ruhe )

Karl Frass

09Nov/18

Neues aus Serlo

Liebe Familienmitglieder, Freunde Serlos und Sponsoren,

es ist schon wieder einige Zeit her, dass wir voneinander gehört haben. Allen wollen wir danke sagen, die beim “Familienfest” in Pasing dabei waren. Es war für Rinpoche ein freudiges Erlebnis Sie alle zu sehen und um sich zu haben. Er hatte auf diesem Wege die Möglichkeit jeden von uns persönlich zu treffen, um ein paar Worte mit ihm zu wechseln. Da heuer die Besuchszeit mit den Sherpas in Holland, die ja auch zu unserer ” Familie” gehören, auch wenn wir sie nicht kennen, geteilt wurde, so war es doch schön, und es war wieder eine wunderbare Energie bei unserem Treffen. Ein jeder von uns konnte etwas Kraft mitnehmen und Rinpoche selbst hat mir gesagt, dass dieses “Familientreffen” für ihn eine Kraftquelle ist.

In Belgien gibt es eine Sherpacommunity von ca. 350 Sherpas, die durch Rinpoches Besuch die Möglichkeit haben ihre Kultur zu erhalten. Rinpoche gibt dort für die Sherpakinder, die schon in Europa geboren sind, Unterricht in der Geschichte ihres Volkes, in den Tänzen ihrer Ahnen und erzählt ihnen von der Heimat ihrer Eltern und Großeltern. Die Kinder sitzen stundenlang da und fragen und fragen und lauschen Rinpoches Worten. Die Eltern der Sherpakinder bitten Rinpoche um Haussegnungen und Hausreinigungen sowie um Besuche bei Alten und Kranken. Dieser Bitte kommt Rinpoche gerne nach. Betonen möchten wir, dass diese Besuche NICHT von Spendengeldern bezahlt werden, sondern von den Sherpas selbst finanziert werden.

Soviel zu Rinpoches diesjährigem Besuch. Zur Zeit laufen in Serlo, die Ausbesserungsarbeiten von Erdbebenschäden, welche erst jetzt zutage treten. Wir haben jetzt ca. 120 Mönche im Kloster und wir freuen uns über jedes neue Klostermitglied, da so eine Abwanderung nach Kathmandu oder Arabien vermieden wird. Ca. 30 Sherpas arbeiten täglich im Kloster oder in den Häusern der Leute, die Hilfe brauchen, und werden von Rinpoche (und mit Hilfe Ihrer Spenden) bezahlt und können so ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten.

Im November findet das 25-jährige Jubiläum von Serlo unter der Betreuung von Rinpoche statt. Aus diesem Anlass wird es eine mehrtägige Zeremonie unter der Leitung von Rabjam Rinpoche, Sang Sang Rinpoche und unter der Anwesenheit von Yangsi Trulshik Rinpoche geben. Es werden Belehrungen und Mantra-Rezitationen, Gebete für den Weltfrieden und für uns Freunde Serlos stattfinden. Es werden zwischen 3000 und 4000 Mönche erwartet. Dies ist für das Kloster mit Rinpoche und den Mönchen eine riesige Herausforderung. Die einheimischen Sherpas beteiligen sich an der Verpflegung der Besucher. Die Veranstaltung wird in Sherpa-  und tibetischer- Sprache abgehalten. Diese Veranstaltung gehört zur Kultur der Sherpas, da für diese Menschen die Teilnahme am Klosterleben zum Alltag gehört. Ich habe in all den Jahren erleben dürfen wie die Leute durch ihre Kultur und der damit verbundenen Philosophie des Buddhismus gelernt haben, mit Ängsten, Naturkatastrophen und Schicksalsschlägen umzugehen. Ich hoffe das auch ich, während meiner vielen Reisen ins Solu Khumbu, etwas davon gelernt habe.

In der Bildergalerie finden Sie einige aktuelle Bilder.

Ihnen und Ihren Lieben ein herzliches Tashi delek!

Ihr Karl Frass

09Nov/18

Aktuelle Eindrücke aus Serlo

23Jul/18

Familientreffen in München

Jedes Jahr besucht Tulku Pema Tharchhin Lama Rinpoche auf Einladung vieler Unterstützer einige Länder in Europa, um über seine Arbeit und die Fortschritte im Kloster zu berichten, aber auch um gemeinsam mit Freunden wichtige Zeremonien zu feiern. Dieses Jahr war Rinpoche auch wieder zu Gast in München und es war ein tolles Erlebnis, am 15. Juli gemeinsam mit vielen Freunden des Kloster Serlo einer Puja mit Rinpoche beizuwohnen.

Der Raum in der Pasinger Kulturfabrik war schön und liebevoll hergerichtet und die Zeremonie wunderbar vorbereitet. So wurden z. B. die Gaben für das Tsok, die Rainer Ehrle von seinem Obsthof am Bodensee beigesteuert hat, in Schalen verteilt, für die Pausen wurde eine Dia-Präsentation mit alten und neuen Fotos aus Serlo erstellt und für die Übersetzung der wichtigsten Schritte der Zeremonie war ein kundiger Übersetzer dabei. Auf den Stühlen aller Gäste lag ein Licht bereit – für die Lichtopferung –  und zur Einstimmung gab es ein wunderbares Klangschalen-Duett.

Rinpoche hatte im Vorfeld gesagt, er empfindet, dass in Anbetracht der aktuell schwierigen Zeiten auf der Welt diesmal verschiedene Schwerpunkte bei der Puja eingebunden werden sollten.

  1. Teil: Eine Langlebenszeremonie für alle Anwesenden und deren Angehörige sowie für alle lebenden und fühlenden Wesen, zu denen auch die Umwelt gehört.
  2. Teil zur Beseitigung von Hindernissen: Rinpoche hat derzeit den Eindruck, dass wir mit mehr Hindernissen und Sorgen belastet werden wie die Jahre zuvor. Daher durften alle Gäste auf kleinen Zetteln Sorgen, Wünsche und Hindernisse aufschreiben. Rinpoche nimmt diese mit nach Serlo, um sie im Kreise der Mönche in einer Feuerzeremonie zu verbrennen und um Erfüllung bzw. Beseitigung zu bitten.
  3. Medizinbuddha Praxis: Es geht hier um die Anrufung und Visualisierung des Medizin-Buddhas in seinem Palast, erfüllt mit blauem Licht. Wir können dieses Licht aufnehmen bis wir “aufgefüllt” sind und es dann an alle anderen weitergeben. Wir können dies nur tun, wenn wir genug Kraft und Energie in uns haben – nur dann können wir auch anderen helfen.
  4. Teil: Die Lichtopferung. Nach der Geschichte Buddhas leben wir jetzt in einem “Darkness Kyalpa”, d. h. Dunkles Zeitalter. Es ist für die Menschheit, die Tiere, die Pflanzen und die Umwelt gerade eine schwieirge Zeit. Depressionen, Sorgen, Krankheit etc. begleiten uns mehr als sonst. Mit der Opferung der Lichter erbitten wir Licht in unseren Herzen und gute, positive Gedanken.
  5. Zum Abschluss wurde ein” TSOK” in Form von Opfergaben gefeiert, d. h. wir haben das Obst, die Nahrungsmittel und Süßigkeiten, all unsere guten Gedanken und Verdienste, die wir durch unsere Feier erworben haben, den Buddhas geopfert. Da diese Speisen geweiht wurden, durfte jeder von uns die entsprechenden Gaben mit nach Hause nehmen. Und wir haben ein “Tütsi” bekommen – eine Flüssigkeit zum Trinken, die wir in die Hände bekamen und auf unser Haupt verteilt. Dies symbolisierte den Weisheitsnektar.

Es waren wunderbare Stunden und ich sage Danke an alle, die die schöne Feier vorbereitet und begleitet haben. Es ist schön, Teil dieser Familie zu sein. Tashi delek.

Anja Wilde

Fotos: Marita Wagner

14Mai/18

Besuch aus Deutschland

Regelmäßig besuchen Mitglieder des Freundeskreis Serlo das Kloster im Rahmen privater Reisen. Gerade war Rainer Ehrle in Serlo und hat aktuelle Fotos geschickt.

29Nov/17

Neuigkeiten aus dem Kloster

Liebe Familienmitglieder, liebe Freunde Serlos, sehr geehrte Sponsoren und Helfer,

wir melden uns heute, um wieder einmal zu berichten, was Dank Ihrer Hilfe alles geschehen konnte.

Die Arbeiten am Kloster sind nach wie vor im Gange, wenn sie auch langsam zu Ende gehen. Jetzt kommen die notwendigen Reparaturen der Monsunschäden. Der Monsun ist dieses Jahr, wie wir alle im Fernsehen sehen konnten, extrem heftig und lange ausgefallen. Die Sherpas und Rinpoche jammern nie, sie sagen einfach” ES IST SO“. Dies hilft mir wieder einmal, die Worte von Trulshik Rinpoche zu verstehen: “Das Wort SORGE kennen wir im Tibetischen nicht, da Dinge, welche wir verändern können, keiner Sorge sondern einer Änderung bedürfen; Dinge, welche wir nicht ändern können, gilt es hinzunehmen und damit zu leben.” Für diese Worte bin ich ihm mein ganzes Leben dankbar, auch wenn es manchmal schwer ist sie zu beherzigen.

 

Das Bild zeigt uns die Mönche nach dem Dreimonatsretreat. Zwei Wochen dieses Retreats verbringen die Mönche im Dschungel außerhalb der Sichtweite ihrer Freunde und von  anderen Mönchen. So lernen sie Ängste zu überwinden und zu beherrschen. Es fällt mir oft schwer zu verstehen, wenn diese jungen Männer sagen, ich bin glücklich ein Retreat machen zu dürfen. Diese Erlaubnis bekommen sie von Rinpoche nach Devination über ihre Eignung. Die restliche Zeit verbringen sie mit Niederwerfungen, Rezitation von Mantren, Meditation sowie bein Studium der verschiedenen Bücher, die sie in ihre Retreatzellen mitnehmen. Einen besonderen Teil davon verbringen sie mit Gebeten und Mantras für alle lebenden Wesen sowie speziell für uns Alle, die wir es ihnen durch unsere Hilfe ermöglichen im Kloster zu leben.

Es gibt neue Bewohner: Hühner, die Dank einer Spende angeschafft werden konnten; sie haben eine glückliche Zukunft vor sich, da keines der Tiere im Kloster getötet wird. AlleTiere haben dort eine Heimat bis zum Ableben. Die gilt auch wenn sie keine Eier, oder wie die Kühe keine Milch mehr liefern können.

 

 

Zukunftspläne

Natürlich gibt es auch Zukunftspläne, bei denen wir auf Ihr Hilfe angewiesen sind: Im Kloster leben jetzt 120 Mönche. Da die Betreuerin der Medizinstation in Junbesi (der nächste Ort vom Kloster) in Deutschland ist und ihre Rückkehr ungewiss ist, möchten wir gerne eine Medizinstation im Kloster für die Mönche und alle Sherpas in der Umgebung (1 – 2 Tagesmärsche) einrichten und mit einem Amchila (tib. Arzt nach 5-jähriger Ausbildung) kontinuierlich zu besetzen.

Es wurden auch die Manimauern, die wichtiger Bestandteil der Sherpakultur sind teilweise oder völlig zerstört. Wir möchten diese Manimauern mit Ihrer Hilfe wieder aufbauen lassen. Die alten zum Teil 300 Jahre alten OM MANI PADME HUM Steine, die von Hand gemeißelt wurden, können wieder verwendet werden. Dieses für die Sherpas wichtige Kulturgut brauchen sie für sich als Schutz und Begleitmittel auf ihren Wegen. Ich habe Rinpoche gebeten uns mitzuteilen wieviele Mauern zerstört wurden und die Kosten der Erneuerung zu schätzen. Sebstvertständlich werde ich diese Informationen an Sie mit der Bitte um Ihre Hilfe weiterleiten. DANKE !!!!!

Jetzt wünscht Ihnen der gesamte Vorstand des Freundeskreis Serlo eine gute, gesunde und vielleicht ruhige Zeit.

Tashi Delek und Shuk Ten Sha
Karl Frass

02Mai/17

Aktuelles

Liebe Serlofamilie, liebe Freunde Serlos, liebe Sponsoren,

am 25.04.2017 war es genau 2 Jahre her, dass ein fürchterliches Erdbeben mit mehr als 1000 Todesopfern Nepal und die Region um Kloster Serlo erschütterte.

Sie alle haben geholfen durch großzügige Spenden, aber auch durch gute Gedanken, Wünsche und Gebete. Dies hat geholfen, dass Serlo und die Umgebung wieder aufgebaut werden können. Es wird noch eine Zeit dauern bis der Ausgangszustand, wenn überhaupt möglich, wieder hergestellt wird.

Jetzt können wir Ihnen die neuesten Bilder und einen aktuellen Bericht übermitteln, weil ein Vereinsmitglied vor einigen Wochen im Solu Khumbu und in Serlo war und Fotomaterial und einen Bericht mitgebracht hat. Wir möchten uns dafür bei Herrn Erhard Hafner im Namen des gesamten Vorstandes des Freundeskreis Serlo bedanken. Er hat Zeit und Reisekosten aus eigener Tasche investiert, um uns auf den neuesten Stand zu bringen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit beim Betrachten der Bilder und der Geschichte, die uns Erhard Hafner erzählt. Als ich seine Zeilen las bekam ich Heimweh und Sehnsucht nach Nepal.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit und bitten Sie ganz herzlich uns weiterhin unterstützen.

Tashi delek und viel Glück und Gesundheit

Karl Frass

25Feb/17

Happy Losar – Tibetisches Neujahr

Liebe Familienmitglieder, liebe Freunde Serlos, sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen von Rinpoche sowie der ganzen Serlo-Familie in Nepal und des Vorstandes wünschen wir Ihnen, Ihrer Familie und allen fühlenden Wesen HAPPY  LOSAR!

Es beginnt das Jahr 2144, das Jahr des Feuer Hahnes. Möge das kommende Jahr uns allen Frieden, Gesundheit,  Zufriedenheit,  Glück und Wohlstand bringen.

Mit dem tibetischen Neujahr wird nicht nur ein neues Jahr, sondern auch der Wechsel des Jahresregenten eingeläutet. 2017 löst der Hahn den Affen ab. Das Jahr des Hahns geht vom 28. Januar 2017 bis zum 15. Februar 2018. Das bestimmende Zeichen der Wandlungsphase bleibt weiterhin das Feuer.

Das Neujahrsfest ist der wohl wichtigste Feiertag in Tibet und für die Sherpas. Es ist vor allem ein Fest der Familie. Zuvor befreit man sich von alten Lasten, um dann am Neujahrstag das Glück erneut in sein Haus und Leben einzulassen. Am Tag vor Losar wird das ganze Haus gereinigt und mit Räucherstäbchen und den Reinigungssilben RAM  YAM   KHAM werden alle negativen Energien des alten Jahres aus dem Haus und  der Wohnung entfernt. Es ist Platz für die neuen positiven Kräfte. Lassen wir diese Kräfte auch in unsere Herzen einziehen und spüren und fühlen wir diese Kräfte in uns.

An Losar ist es üblich, die Verwandten und Freunde zu besuchen, es ist das Fest der Freude und des Glücks über einen glücksverheißenden Neubeginn.

THU CHI CHE” (Danke)

Tashi Delek!

Karl Frass